TI 2.0
13.08.2026

PoPP-Plattformdienst: Erste Umsetzungsstufe von RISE erfolgreich in Betrieb

Mit dem Go-live der ersten Umsetzungsstufe des Proof-of-Patient-Presence-Dienstes (PoPP) hat RISE im Auftrag der gematik einen zentralen Baustein der TI 2.0 in außergewöhnlich kurzer Zeit umgesetzt: Zwischen Beauftragung im Dezember 2025 und Produktivbetrieb lagen nur wenige Monate.

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PoPP ermöglicht einen kryptografisch abgesicherten Nachweis, dass Patientinnen und Patienten in eine konkrete Versorgungssituation eingebunden sind, und schafft damit die Grundlage für sichere, ortsunabhängige digitale Versorgungsangebote – etwa beim Zugriff auf ePA oder E‑Rezept.

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Als zentraler Plattformdienst erfüllt PoPP hohe Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Verfügbarkeit und bildet die Basis für weitere Ausbaustufen, in denen neben der eGK auch die digitale Identität der Versicherten (GesundheitsID) genutzt werden soll.

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RISE bringt dabei seine Erfahrung aus zahlreichen TI‑Projekten ein – von Konnektoren und TI‑Gateways über ePA‑Lösungen für gesetzliche und private Kassen bis hin zu IDP- und KIM‑Diensten – und stellt Primärsystemherstellern fertige Bausteine zur Integration von PoPP in Praxis‑, Klinik- und Apothekensysteme zur Verfügung.

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Die zweite Umsetzungsstufe des PoPP‑Dienstes ist laut aktuellen Roadmaps ab Ende 2026 beziehungsweise spätestens 2027 vorgesehen: Dann soll der „Check‑in“ direkt über das Smartphone der Versicherten erfolgen – entweder mit der eGK per NFC oder mit der GesundheitsID als digitalem Versicherungsnachweis, auch für Videosprechstunden und andere Fernversorgungs‑Szenarien.

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Lisa Küpper
Business Development Specialist