Ein Studierendenprojekt der Hochschule Coburg zeigt: Physiotherapiepraxen stehen der TI-Anbindung überwiegend positiv gegenüber, wünschen sich jedoch mehr Informationen und gezielte Unterstützung. Besonders gefragt sind verständliche Hilfen zu Technik, Refinanzierung und Kartenbeantragung sowie Webinare und Erklärvideos. Telekonnekt will die Erkenntnisse nutzen, um seine Services für Physiotherapiepraxen weiterzuentwickeln.

München/Coburg, 14. August 2025 – Im Vorfeld der ab 1. Januar 2026 verpflichtenden Anbindung physiotherapeutischer Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) untersuchten Studierende der Hochschule Coburg Perspektiven von physiotherapeutischen Praxen auf diesen Prozess – mit Unterstützung durch das Unternehmen Telekonnekt. Das Ergebnis: Über 60 % der Befragten sehen die TI-Anbindung grundsätzlich positiv – doch rund ein Drittel fühlt sich unzureichend informiert.
Unter Leitung von Prof. Dr. Eberhard Nöfer führte ein siebenköpfiges Projektteam des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung (B.Sc.) im Zeitraum März bis Juli 2025 eine praxisnahe Analyse durch. Ziel war es, Herausforderungen, Informationsdefizite und konkrete Unterstützungsbedarfe zu identifizieren –und daraus umsetzbare Empfehlungen abzuleiten.
In einem ersten Schritt führten die Studierenden zehn leitfadengestützte Interviews mit Physiotherapeut*innen. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelten sie eine bundesweite Online-Umfrage, an der sich 64 Praxen aus ganz Deutschland beteiligten. Die Teilnehmer*innen der Studie kamen überwiegend aus dem städtischen und kleinstädtischen Raum, sowohl aus Kleinstpraxen als auch aus größeren Strukturen und aus allen noch aktiv im Beruf stehenden Altersgruppen.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Die Mehrheit der Befragten empfindet zusätzliche Information als wertvolle Unterstützung. Rund 80% bewerten diese als sehr bzw. eher hilfreich. Großer Bedarf besteht zudem an leicht zugänglichen Informationsformaten wie Webinaren (52%) und Erklärvideos (48%). Ebenfalls hoch ist der Informationsbedarf zu Refinanzierung, technischer Umsetzung sowie zur Beantragung von SMC-B- und eHBA-Karten.
„Die Ergebnisse der durchgeführten qualitativen und quantitativen Untersuchungen zeigen, dass gezielte Information ein zentraler Faktor für eine erfolgreiche TI-Anbindung ist“, erklärt Prof. Dr. Eberhard Nöfer von der Hochschule Coburg. „Gerade bei praxisnahen Projekten profitieren alle Seiten – Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung.“
Die Studie lieferte nicht nur wertvolle Einblicke, sondern auch konkrete Empfehlungen für Serviceanbieter wie Telekonnekt:
„Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst und lassen sie direkt in die Weiterentwicklung unserer Services einfließen“, sagt Fabio Zielke, Leiter Marketing & Vertrieb bei Telekonnekt. „So können wir physiotherapeutische Praxen künftig noch gezielter bei der digitalen Anbindung unterstützen.“
Telekonnekt gehört zu den führenden Anbietern von TI-Produkten und begleitet Gesundheitseinrichtungen bei der sicheren und effizienten Integration in das digitale Gesundheitsnetzwerk.
Die Ergebnisse der Studie sind als explorative Erkenntnisse aus einem praxisnahen Studierendenprojekt zu verstehen und erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.
Die Telekonnekt GmbH mit Sitz in Garching bei München ist auf Lösungen rund um die Telematikinfrastruktur (TI) spezialisiert. Das Unternehmen unterstützt Partner und Leistungserbringer deutschlandweit bei der Anbindung und Weiterentwicklung ihrer TI.