Zum Jahresende 2025 drohten zahlreichen Praxen und Apotheken digitale Ausfälle durch das Ende älterer TI-Konnektoren. Telekonnekt reagierte darauf mit einem bundesweiten Notfallservice und empfahl den rechtzeitigen Wechsel auf das TI-Gateway, um den Zugang zur Telematikinfrastruktur sicherzustellen.

Garching, 8. Dezember 2025 – Zum Jahresende stehen viele Leistungserbringer in Deutschland vor einem kritischen Problem: Die Laufzeit zahlreicher älterer TI-Konnektoren endet am 31. Dezember 2025. Betroffen sind vor allem Ärzte, Zahnärzte und Apotheken, die als erste an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen wurden und noch die ältere RSA-Verschlüsselung nutzen. Wer bis dahin nicht reagiert,verliert ab Januar 2026 den Zugang zu zentralen digitalen Anwendungen wie E-Rezept, eAU, elektronische Abrechnung oder dem sicheren Austausch medizinischer Dokumente.
„Diese älteren Konnektoren werden ab dem 31. Dezember technisch abgeschaltet und sind dann nicht mehr nutzbar - dies betrifft auch einen kleinen Teil unserer Kunden, die wir zu diesem Thema bereits mehrfach informiert haben“, erklärt Jan Depping, Prokurist bei Telekonnekt. „Praxen und Apotheken, die den Austausch versäumen, verlieren den Zugang zur TI – mit erheblichen Folgen für die Abläufe in der Einrichtung und die Versorgung der Patientinnen und Patienten.“
Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wies in einer Praxisnachricht vom 30. Oktober 2025 darauf hin, dass zahlreiche Praxen, elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und Kartenterminals noch nicht auf dem aktuellen Stand sind. Ohne Umstellung auf das neue ECC-Verfahren (Elliptic Curve Cryptography) nach Vorgaben von BSI und Bundesnetzagentur werden digitale Prozesse in den betroffenen Einrichtungen ab Januar 2026 weitgehend lahmgelegt – das kann zehntausende Praxen und Apotheken in ganz Deutschland betreffen.
Um diesem zu erwartendem Problem vorzubeugen, bietet die Telekonnekt GmbH, einer der führenden und durch die gematik zertifizierten Anbieter von TI-Produkten, einen bundesweiten Notfallservice an – auch für externe Kunden. Die Aufschaltung ist hier innerhalb weniger Tage möglich. Zudem hat das Unternehmen die Einsatzbereitschaft aller Servicemitarbeiter für den betreffenden Zeitraum sichergestellt, um bei einem möglichen Ansturm auf die Support-Hotlines handlungsfähig zu bleiben.
„Nach unseren Beobachtungen haben viele Praxen bislang noch keine Maßnahmen eingeleitet. Wir rechnen daher damit, dass viele Leistungserbringer erst zum Jahreswechsel reagieren und gleichzeitig Hilfe benötigen werden“, so Jürgen Heregger, Geschäftsführer der Telekonnekt. „Wir empfehlen dringend, für den Austausch jetzt aktiv zu werden, um längere Wartezeiten und Ausfälle zu vermeiden.“
Telekonnekt empfiehlt den Umstieg auf das TI-Gateway, die modernste, zentral betriebene Lösung für die Telematikinfrastruktur. Dabei erfolgt die Verbindung über ein Rechenzentrum statt über ein lokales Gerät, was Ausfallrisiken reduziert, Wartung vereinfacht und eine zentrale, sichere Verwaltung ermöglicht. Das TI-Gateway ersetzt den bisherigen Praxis-Konnektor vollständig und gewährleistet höchste Stabilität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.
„Wir setzen auf das TI-Gateway der RISE (Research Industrial Systems Engineering), eines der ersten in Deutschland von der gematik zugelassenen Systeme. Mittlerweile verfügt RISE zudem über die mit Abstand meisten Aufschaltungen am Markt – ein klarer Beleg für die hohe Skalierbarkeit und Praxistauglichkeit der Lösung. So können wir auf umfangreiche Erfahrung und Expertise zurückgreifen“, erklärt Heregger.
Handlungsaufforderung und Kontakt
Leistungserbringer sollten umgehend ihren IT-Dienstleister oder Praxissoftware-Hersteller kontaktieren, um zu prüfen, ob ihr Konnektor ECC-fähig ist. Ist dies nicht der Fall, muss das Gerät bis spätestens Ende 2025 ersetzt werden. In Notfällen kann in kürzester Zeit eine Aufschaltung auf das TI-Gateway
von Telekonnekt erfolgen
Die Telekonnekt GmbH mit Sitz in Garching bei München ist auf Lösungen rund um die Telematikinfrastruktur (TI) spezialisiert. Das Unternehmen unterstützt Partner und Leistungserbringer deutschlandweit bei der Anbindung und Weiterentwicklung ihrer TI.