Buy-and-Build in der Zahnmedizin – wie eine Dentalgruppe mit über 80 Praxen ihre TI mit dem RISE TI-Gateway standardisiert

01.
Leistungszeitraum
Laufende, schrittweise Migration der Standorte
02.
Leistungsumfang
Schrittweise Standardisierung der TI im Rahmen der Buy-and-Build-Strategie
03.
beteiligte Partner
Zentrales Systemhaus (Praxis-IT) und Telekonnekt (TI, RISE TI-Gateway)
04.
Anschlusstyp
RISE TI-Gateway
technische Umsetzung
Mit diesem Vorgehen haben wir unseren Kunden
sicher und schnell an die TI angebunden
Über 80 Praxen, unterschiedliche TI-Strukturen
Durch die Buy-and-Build-Strategie treffen unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme, TI-Anbieter und technische Strukturen aufeinander. Mit jedem neuen Standort steigt der Integrationsaufwand.
Schrittweise Standardisierung
Die bestehenden Standorte werden sukzessive auf einen gemeinsamen TI-Standard überführt. So entsteht eine einheitliche Infrastruktur, ohne jede neu übernommene Praxis sofort vollständig harmonisieren zu müssen.
Skalierbar mit dem RISE TI-Gateway
Das RISE TI-Gateway wird zum zukünftigen TI-Standard der Gruppe. Neue Praxen können kontrolliert in die gemeinsame Plattform integriert werden und die TI wächst mit weiteren Akquisitionen mit.
Migration mit wirtschaftlichem Augenmaß
Bestehende Vertragslaufzeiten werden bei der Umstellung berücksichtigt. Eine kostenfreie Startperiode kann verbleibende Laufzeiten überbrücken und dabei helfen, parallele Belastungen durch zwei TI-Verträge zu vermeiden.



Zeitplan und Meilensteine
Analyse der bestehenden TI-Landschaft
Die übernommenen Praxen bringen unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme, TI-Anbieter und Vertragsmodelle mit. Diese gewachsenen Strukturen bilden den Ausgangspunkt für die schrittweise Standardisierung.
Definition des gemeinsamen TI-Standards
Das RISE TI-Gateway wird als zukünftiger TI-Standard der Dentalgruppe ausgewählt. Ziel ist eine einheitliche und skalierbare TI-Infrastruktur für die gesamte Gruppe.
Schrittweise Migration der Standorte
Die Praxen werden sukzessive auf den neuen Standard überführt. Bestehende Strukturen können zunächst weiterbestehen, sodass nicht jeder Standort unmittelbar vollständig harmonisiert werden muss.
Integration weiterer Praxen
Neu akquirierte Standorte können nach einem etablierten Muster in die gemeinsame TI-Plattform integriert werden. Bestehende Vertragslaufzeiten werden dabei berücksichtigt und die Infrastruktur wächst mit der Buy-and-Build-Strategie weiter.
Übersicht
Die deutschlandweit tätige Dentalgruppe mit über 80 Zahnarztpraxen verfolgt eine Buy-and-Build-Strategie, bei der neue Standorte sukzessive in eine gemeinsame Plattform integriert werden. Durch die Übernahmen ist eine heterogene IT- und TI-Landschaft mit unterschiedlichen Praxisverwaltungssystemen, TI-Anbietern und Vertragsmodellen entstanden. Gemeinsam mit einem zentralen Systemhaus und Telekonnekt wird diese Struktur schrittweise standardisiert. Das RISE TI-Gateway bildet dabei den zukünftigen gruppenweiten TI-Standard und ermöglicht es, bestehende sowie neu akquirierte Praxen kontrolliert in eine einheitliche, skalierbare Infrastruktur zu überführen. Bestehende Vertragslaufzeiten werden bei der Migration berücksichtigt, sodass technische Standardisierung und wirtschaftlich sinnvolle Integration miteinander verbunden werden.
Kunde
Die deutschlandweit tätige Dentalgruppe betreibt über 80 Zahnarztpraxen und verfolgt gemeinsam mit einem langfristig orientierten Investor eine Buy-and-Build-Strategie. Bestehende Praxen werden übernommen und in eine gemeinsame Plattform integriert, ohne ihre gewachsenen Strukturen von heute auf morgen aufzulösen.
Mit jeder Akquisition kommt jedoch auch ein Stück bestehende IT hinzu. Unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme, IT-Dienstleister und TI-Anbieter haben so eine heterogene Systemlandschaft entstehen lassen.
Ein wichtiger Bestandteil der Post-Merger-Integration ist deshalb die schrittweise Standardisierung von IT und TI. Gemeinsam mit einem zentralen Systemhaus entsteht eine einheitliche Infrastruktur, die bestehende Standorte integriert und gleichzeitig weiteres Wachstum unterstützt.
Anschluss
Ausgangssituation: Wachstum braucht Standardisierung
Bei einer Buy-and-Build-Strategie übernimmt die Gruppe nicht nur Praxen, Teams und Patientenstrukturen, sondern auch deren bestehende Technologie. In der Gruppe waren deshalb unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme wie CHARLY von solutio, Dampsoft oder EVIDENT sowie verschiedene TI-Anbieter und Vertragsmodelle im Einsatz.
Mit zunehmender Größe wird diese Vielfalt zum Integrationsaufwand. Unterschiedliche Ansprechpartner, Betriebsmodelle und technische Setups erschweren Skaleneffekte und machen den Betrieb komplexer.
Das Zielbild ist deshalb klar: Aus vielen individuellen Praxislösungen soll sukzessive eine gemeinsame IT- und TI-Plattform entstehen.
Für die TI wurde Telekonnekt mit dem RISE TI-Gateway als zukünftiger Standard ausgewählt.
Warum das TI-Gateway zum Plattformansatz passt
Entscheidend war nicht nur die technische Leistungsfähigkeit. Die Lösung musste vor allem zum Skalierungsmodell der Gruppe passen.
Das RISE TI-Gateway lässt sich in unterschiedliche bestehende IT- und PVS-Umgebungen integrieren. Damit müssen neu akquirierte Praxen nicht zunächst vollständig technisch harmonisiert werden, bevor ihre TI auf den Gruppenstandard wechseln kann.
Für eine Buy-and-Build-Plattform sind vor allem vier Punkte relevant:
- Standardisierung: ein einheitlicher TI-Anbieter und ein gemeinsames Betriebsmodell für die gesamte Gruppe.
- Skalierbarkeit: neue Standorte lassen sich in den bestehenden Standard integrieren, ohne für jede Praxis eine neue TI-Architektur aufzubauen.
- Betriebssicherheit: eine stabile und redundante Gateway-Infrastruktur schafft die Grundlage für einen verlässlichen Praxisbetrieb.
- Klare Verantwortlichkeiten: Das zentrale Systemhaus verantwortet die Praxis-IT, Telekonnekt die TI. Damit werden Schnittstellen und Zuständigkeiten deutlich einfacher.
So wird die TI von einer historisch gewachsenen Einzellösung zu einem standardisierten Bestandteil der Plattform-Infrastruktur.
Bestehende Verträge: Migration mit wirtschaftlichem Augenmaß
Eine typische Herausforderung bei der Post-Merger-Integration sind bestehende Verträge. Die übernommenen Praxen haben unterschiedliche TI-Anbieter, Laufzeiten und Kündigungsfristen.
Ein sofortiger gruppenweiter Wechsel würde deshalb unnötige Doppelbelastungen verursachen.
Die Migration erfolgt stattdessen kontinuierlich. Praxen können bereits einige Monate vor dem Ende ihres bestehenden Vertrags technisch auf das RISE TI-Gateway wechseln. Eine kostenfreie Startperiode kann die verbleibende Vertragslaufzeit überbrücken und so die parallele Belastung durch zwei TI-Verträge vermeiden.
Damit lassen sich technische Standardisierung und wirtschaftlich sinnvolle Migration miteinander verbinden.
Ergebnis
Eine TI-Plattform, die mit der Buy-and-Build-Strategie wächst
Buy-and-Build funktioniert langfristig nur, wenn aus vielen übernommenen Einzelstrukturen auch operativ eine gemeinsame Plattform entsteht.
Genau dazu trägt die Standardisierung von IT und TI bei. Gemeinsam mit dem zentralen Systemhaus und Telekonnekt entsteht schrittweise eine Infrastruktur, die stabil, skalierbar und integrationsfähig ist und klare Verantwortlichkeiten schafft.
Neue Praxen müssen dabei nicht am ersten Tag vollständig vereinheitlicht werden. Sie können kontrolliert in den Gruppenstandard überführt werden, sobald es technisch, operativ und wirtschaftlich sinnvoll ist.
So unterstützt die TI unmittelbar das Buy-and-Build-Modell: Jede weitere Akquisition kann nach einem etablierten Muster integriert werden, während die gesamte Plattform mit jedem Standort ein Stück einheitlicher wird.
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